Über mich

Gut, dass ich doch nicht nix gemacht habe.


Janine Breuer-Kolo
Foto: Uwe Zimmermann

In Düsseldorf geboren, in Siegen eine Heimat gefunden, in Köln angekommen.

 

Nach dem Abi habe ich in einer kleinen, großartigen Werbeagentur in Düsseldorf gearbeitet. Von da ging's weiter zu Radio Siegen und an die Uni. 

 

"... und was kann man damit machen?"
Die meist gehörte und meist gehasste Frage während meines Magisterstudiums. Aber da die Frage offensichtlich bekannt war, gab es zur Erstsemestereinführung direkt die passende Antwort: "Alles und nix." 

 
Oder was mit Medien...


Vom Praktikum zur Primetime

Janine Breuer-Kolo, Janine BreuerKolo, Moderatorin Köln,  JBK
Foto: Tom Lanzrath Fotografie

Erstes Praktikum: Werbeagentur. Nach dem Abi, halbes Jahr. Ich habe erst mal gelernt, wie man ans Telefon geht, wo man einen Rechner anschaltet und was die Vorzüge einer überdimensionierten Thermo-Pumpkaffeekanne sind. Und dann vor allem, was Werbung kann und wie man's macht. Und wie wichtig tolle Kollegen sind, die selbst die beste Idee nochmal von rechts auf links drehen und sich fördern und fordern.

 

Dann war da auf einmal das Radio. Und ich rasende Reporterin und rasend schnell Moderatorin. Zur besten Sende- und schlimmsten Aufstehzeit! Primetime. MORNINGSHOW. Dazu gab's eine eigene Sendung, Sportsendung, Kulturfestivals, Doppelmoderation. Lokal und landesweit. Bei Radio Siegen, Radio NRWRadio Bochum und Radio Köln. Dann kam noch Fernsehen dazu und ich war als Redakteurin im Land unterwegs für RTL WEST. 

 

Dazwischen gab es tolle Stationen im ARD-Hauptstadtstudio in Washington, bei der Deutschen Welle in Berlin, beim ZDF in Düsseldorf, bei n-tv in Köln, bei der dpa in Berlin, bei der Zeitung, auf Bühnen, in Sprecherstudios, bei Agenturen und an der Uni.

 

Und jetzt? Bin ich sehr glücklich, zum tollen Team von WDR4 zu gehören! Und bin zurück von meinem Jahr in Kanada, ein Jahr work and travel. Ich weiß jetzt, dass ein Leben in einen Rucksack passt und man immer zur richtigen Zeit die richtigen Menschen trifft. Und Hilfe bekommt, wenn man Hilfe braucht. Dass man keine Angst haben muss, mutig zu sein. Auch wenn man nicht weiß, was kommt. Meistens gilt: einfach machen. Mach ich. Weiterhin am liebsten das, was mit Worten, Bildern, Menschen und Geschichten zu tun hat. In diesem Sinne: auf Wiederhören, Wiedersehen, Wiederlesen!

 

Gut, dass ich doch nicht nix gemacht habe.